Forumbeiträge

Tobias Loew
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02. Apr. 2020
In News
Jeder Brillenträger kennt diese Situation, wenn er sich auf sein Bike setzten möchte und sich auf seinen Ritt freut! Sobald der Helm auf den Kopf gezogen wird fängt auch schon das Rumgefummel mit dem richtigen Sitz der Sehbrille an. Ab diesen Zeitpunkt denke ich mir ohne diese zu fahren, was ich dann doch sein lasse, um dann doch eine höhere Sicherheit beim Fahren zu gewährleisten. Wir Brillenträger haben uns alle an diesen schlechten Kompromiss gewöhnt, doch es ist immer lästig, das entweder beide Gläser bei der Anstrengung im Single-Trail anlaufen, oder der Bügel am Nasenbein bei längerer Fahrt so drückt das man es kaum aushält. Doch jetzt habe ich endlich das richtige für mich gefunden! Die Firma SK-X OPTICAL SOLUTIONS hat ihre Erfahrungen im Bereich von Wintersport auf den Motorsport sowie Motocross / Enduro erweitert und optimiert. Sie bietet in Kooperation mit ADIDAS und 100 Percent eine mit ZEISS Brillengläser eingearbeitete Crossbrille an, die persönlich an den Fahrer mit der jeweiligen Sehstärke angepasst und produziert wird. Für das Modell ADIDAS ID2 gibt es 4 verschiedene Filterabstufungen, die von Schutzstufe 0 (Wind-/UV Schutz, bist Schutzstufe 4 (höchster Schutz bei extremen Lichtverhältnissen). Bei dem Modell ARMEGA und ACCURA von 100 Percent gehen alle Gläser, die von diesen Modell angeboten werden. Da ich bereits meine 100 Percent Nuclear Citrus Brille hatte, ging ich zu meinem Optiker, der mir meine Augenabstände und meine Sehstärke einfach von meiner Sehbrille übernahm. Eineinhalb Wochen später bekam ich dann meine neue Scheibe für meine Brille. Der Austausch der Originalen Gläser gegen die von SK-X OPTICAL SOLUTIONS war völlig problemlos. Beim Probetragen mit dem Helm und meiner Crossbrille war es auf einmal ein ganz anderes Gefühl! Plötzlich hatte ich ein größeres Sichtfeld und kein Sichtbahren Rahmen und zugleich ein sehr klares und auch scharfes Bild. Dennoch zeichnet sich der Rand der großen Gläser in meinem Sichtfeld ab, der aber durch längeren Tragen verschwand. Diese patentierte Lösung von SK-X kostet aber leider auch was. Nur für die Scheibe habe ich bei meinem Optiker 515 € bezahlen müssen, was am Anfang doch ein stolzer Preis war. Doch wenn man überlegt das es Zeissgläser sind, man auf einmal eine art Freiheit im Gesicht verspürt und eine klare Sicht hat, ist der Preis für mich persönlich gerechtfertigt. Wie sich die Brille mit der Beschichtung nach einem Jahr mit Abplatzen oder Mattierung bewehren wird, kann ich euch leider erst nächstes Jahr berichten. Mein FAZIT: Die Brille mit optischen Sehstärke nimmt nichts am Design der Crossbrille. Das Gewicht hat sich nur unwesentlich erhöht. Als Brillenträger, oder Kontaktlinsenträger ist das wirklich eine super Lösung die aber auch ihren Preis hat. Wenn ihr mehr wissen wollt... Hier der Link zu SK-X Solutions und den Optiker die diese Brillen Anpassen und anbieten. Euer Tobi
Das Glas im Glas content media
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Tobias Loew
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04. Okt. 2019
In News
Ihr kennt es bestimmt wenn ihr gerne gute Fotos machen wollt und dies nicht nur mit eurem Handy weil es klein, leicht und immer schnell griffbereit ist, sondern wenn es um die Qualität der Bilder geht, kommt man nicht daran vorbei eine Systemkamera mit zu nehmen. Doch diese sind immer groß, sperrig und haben meist durch die Objektive und Zubehör ein hohes Gewicht. Es ist September und die bevorstehende Transitalia Marathon 2019 ist in den letzten Zügen der Vorbereitung. Eine Veranstaltung für ambitionierte Motorradfahrer, die in vier Tagen über 1000 km Offroad eine vorgegebene Strecke von Rimini nach Castiglione Fiorentino absolvieren müssen. Aufgrund dieser kurzen Beschreibung hatte ich mir selber eine gewisse Vorgabe auferlegt. Meine BMW R 1200 GS LC Baujahr 2013 sollte so leicht wie möglich sein und nur das nötigste wie Werkzeug und mein Roadbook das mir beim Navigieren helfen sollte, an Board sein. Dennoch wollte ich für diesen Event gute Bilder machen. Doch da war sie! ...Die Frage! Die ganze Ausrüstung mit Wechselobjektiven und Akkus etc. ? Da kann ich ja gleich meinen Hauptständer, den ich kurz zuvor wegen Gewichtsersparnis abmontiert hatte wieder anbauen. Also versuchte ich mich auf das wesentliche zu konzentrieren. Eine Kamera und ein Objektiv! So einfach wie ich es mir vorgestellt hatte war es dann doch nicht, da alleine schon die Auswahl der Objektive bei der Wahl im Raum stand. Ein 70-200mm 2.8 war viel zu groß, ein 24-70mm 2,8 zu schwer. Alle Brennweiten abzudecken war in diesen Fall für mich unmöglich. Ich entschloss mich für meine spiegellose Nikon Z6 und dem 35mm 1.4 Objektiv. Das sollte reichen und zugleich Platz als auch Gewicht zu sparen. Meine Suche eine Fototasche für das Motorrad zu finden, die mir im Offroad Bereich nicht im Weg, beziehungsweise am Motorrad noch zusätzlich Gewicht bescheren würde, ergab sich doch mehr als schwierig. Viele Systeme waren entweder Tankrucksäcke, die zwar viel Platz anboten, jedoch in der Praxis beim fahren meinen Einschlag des Lenkers und meine Gewichtsverteilung im Standfahren stark einschränken würde. Hecktaschen wäre eine gute alternative zu einem Tankrucksack. Jedoch müsste ich jedes mal nach hinten greifen und einen Reißverschluss öffnen. Bis dies abgeschlossen wäre, wäre zugleich mein Moment des Fotos vorbei. Außerdem hätte ich fast schon zu viele Gedanken bezüglich der starken Vibrationen die vom groben Untergrund zu der Bereifung, direkt nach dem Fahrwerk ungefiltert über den Rahmen zu meiner Kamera weitergeleitet würde. Dies hätte zur Folge das ich einen gut gepolsterten Innenraum benötigen würde, der zusätzlich viel zu viel Platz bräuchte. Nach drei Tagen intensiven suchen im Netz traf ich auf die Firma Cosyspeed, die mir bis zu diesen Zeitpunkt nicht bekannt war. Sie werben für ihr Produkt, das diese den schnellsten Zugriff auf die Kamera hätte. Auf diesen Punkt werde ich später noch einmal zurück kommen. Das Packmaß war ganz nett doch es fehlten mir noch Laschen die es ermöglichen würden, die Tasche an einer beliebigen Stelle meiner Maschine zu verzurren. Wäre doch mal eine Idee den Hersteller zu fragen, ob sie für mich und mein besonderes Vorhaben eine Sonderedition bauen könnten… natürlich mit Haltelaschen! Also schrieb ich den Hersteller an und nach 2 Tagen bekam ich einen Anruf. Thomas Ludwig, Geschäftsführer von Cosyspeed GmbH hatte mich angerufen um über meine Wünsche zu sprechen und wollte fragen wofür ich denn die Laschen bräuchte. Nachdem ich es im erklärte, war er davon überzeugt, das seine Outdoor Fototasche Camslinger bereits das wäre was ich gesucht hätte. Also bestellte ich mal das gute Ding. Zwei Tage später war es bei mir zu Hause angekommen. Was soll ich sagen, meine Kamera mit dem 35mm Objektiv und dem FTZ Bajonetadapter passte wie die Faust aufs Auge. Noch zwei kleine Taschen die bereits außerhalb der Tasche für den Fotografen zur verfügung stehen, packte ich Ersatzakkus und Speicherkarten ein und schon war meine Fotoausrüstung bereit für das Abendteuer. Doch wie fühlte es sich im Gelände an? Beim Anschnallen mit dem Drei-Punkte-Verschluss am Hüftgürtel merkte man anfänglich das Gewicht, jedoch sobald man sich auf das Bike setzte spürte man nichts mehr. In Verbindung mit einer Oberschenkelhalterung war das Gefühl die Kamera sicher an sich zu haben noch mehr verstärkt. Keinerlei Vibrationen wurde an die Kamera weitergeleitet. Bei den Situationen wo ich schnell meine Kamera brauchte, damit ich noch den vorbei kommenden Fahrer fotografieren konnte, war die Tasche Perfekt! Ich hielt meine Maschine am Rand des Weges an, ließ Helm und Handschuhe an, griff mit meiner rechten Hand an die Tasche, streifte mit meiner Außenseite des Daumen an den Verschluss nach hinten und schon öffnete sich die Oberseite um die Kamera mit einer fließenden Bewegung und mit einem festen Griff die Kamera heraus zunehmen und über das Display meinen Bildausschnitt zu prüfen und abzudrücken. Der ganze Prozess hatte weniger als eine Minute gedauert (inkl. Bremsweg)! Ein geiles Gefühl die Kamera als Motorradfahrer so schnell zu benutzen! Zugegeben! Den Gummizug der Tasche hatte ich kaum als Sicherung, da der Verschluss immer gut gehalten hatte. Bei längeren Fahren musste ich sogar kontrollieren ob die Kamera noch da ist, da ich kein Gewicht verspürte. Mein Fazit: - Eine super gelungene Fototasche, die nicht nur gut am Körper anliegt, sondern auch funktionell besonders ist. - Für alle diejenigen unter euch, die sich schon überlegen müssen das Foto zu machen, aber das ewige rausholen der Kamera aus einem Rucksack, Handschuhe ausziehen und Helm abnehmen (Kameramodell abhängig) ist diese Tasche genau das richtige. Solltet ihr mehr über die Fototasche von Cosyspeed erfahren wollen, dann klickt Einach hier! Euer Tobi
Leichtes Gepäck - eine Fototasche im Gelände  content media
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Tobias Loew
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28. März 2019
In Meet & Greet
Der Austragungsort und das Datum für die 1. GS Monkeys Test your Limit Trophy 2019 steht nun endlich fest! Auf dem Gelände des MSC Stiftlands in Mitterteich / Oberpfalz wird am 24.-25. August 2019 die Austragung stattfinden. Was wird euch dort erwarten? Aufgrund der Beschaffenheit des Geländes ist für die Dickschiff-Fraktion alles möglich, um die Fahrer, als auch das Equipment, an ihre Grenzen zu bringen. Stein, Geröll, querliegende Bäume, Sandberge, steile Auf- b.z.w. Abfahrten und je nach Wetterlage könnte es sogar sein, dass es sehr matschig wird. Die Fahrer werden mit diversen Aufgaben durch Parcours geschickt, um mit möglichst wenigen Strafpunkten wieder heraus zu kommen. Dabei gibt es drei Schwierigkeitsgrade, leicht, mittel, schwer, so dass niemand unter, aber auch nicht überfordert wird. Das Team um Stefan ‚Gogo‘ Bockisch „Southern Cross Australia“, wird euch durch die Sektionen begleiten. Aber das war noch lange nicht alles! Lasst euch einfach überraschen ;) Ziel der Veranstaltung ist es, dass ihr eure Limits austesten könnt, eure Fahrtechnik verbessert und natürlich Spaß habt und wir den Silberrücken unter den Monkeys küren. euer Tobi FAQ Wer darf teilnehmen? Alle mit einer BMW ab 650 ccm und Stollenreifen die der StVo entsprechen. Wo ist der Veranstaltungsort: MSC Stiftland e.V 95666 Leonberg Wie sieht es mit Verpflegung aus (im Preis beinhaltet)? Vor Ort sorgen wir für Verpflegung 2 x Frühstück2 x Mittagessen1 x Abendessen (Samstag)Obst, Müsliriegel, Kaffee und Kuchen - alkoholfreie Getränke (Säfte, Apfelsaftschorle, Iso Drinks, Wasser) stilles Wasser für Trinkrucksäcke Gegen Gebühr stehen zur Verfügung: alkoholische Getränke (Bier) Wo kann man übernachten? jeder Fahrer hat die Möglichkeit auf dem Gelände sein kleines Fahrercamp auf den ausgewiesenen Plätzen aufzustellen (solange der Platz reicht). Weitere Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels / Pensionen könnt ihr der Kontaktliste entnehmen. Wieviel Fahrer können an der GS Monkeys "Test your Limit" Trophy teilnehmen? Da wir das erste mal so ein Event veranstalten und ihr den vollen Spass haben sollt, möchten wir die Teilnehmerzahl auf 50 Fahrer limitieren. Sie bekommen nach vollständigen Buchungsabschluss und nach Zahlungseingang bei uns weitere Infos über den Ablauf der Veranstaltung. Diese werden vier Wochen vor dem Start an alle per Mail verteilt. Wann ist der Anmeldeschluss? Der Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2019 Wo kann ich mich anmelden? schicke eine Mail an: gogosca@aol.com mit dem Betreff „ GS Monkeys TYL Trophy Anmeldung“. Wieviel kostet die 1. GS Monkeys Test your Limit Trophy 2019? € 235,- inklusiv Verpflegung
1. GS Monkeys "Test Your Limit" Trophy 2019 content media
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Tobias Loew
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03. Dez. 2017
In Reparaturen und Umbauten
Spätestens wenn man einen Startplatz für die Hard Alphi Tour Extrem hat und dabei gezwungnen ist mit seinem Bike in der Nacht fahren zu müssen, so stellt man sich sehr schnell die Frage, ob das Licht, was man an Board hat (evtl Original, oder Anbauteile ) auch ausreichend ist. Diese stellte ich mir auf jeden Fall nach einer Testfahrt in der Nacht auf meiner Haus Teststrecke. Klar! Ich kenne jeden Strauch und jeden Stein, doch durch den Kegel meines Lichtes war es sehr schwer Unebenheiten, die Aufgrund meiner eingeschränkten Sicht, die alleine von meinem Licht abhängig war, klar zu deuten oder ein zu schätzen. Jede Wölbung des Untergrundes erzeugte eine ( wie ich es nenne) „Schattenpfütze“. Man konnte schwer erkennen, ob es sich dabei um eine Pfütze, oder eine Bodenwelle handelte. Des Weiteren ist eine Einschätzung wie tief das vorausliegende Hindernis ist. Je schneller man ist, umso schwieriger wird es, die vom Auge erfassten Informationen blitzschnell zu verarbeiten und darauf zu reagieren. Bei längeren Fahrten würde es unweigerlich zu Ermüdungen und Fehleinschätzungen führen. Also beschloss ich mich im Netzt schlau zu machen und fand genau das richtige für mich und meine Maschine. Meine Wahl viel auf zwei Scheinwerfer der Firma 4XLED Modell: Moto3 Es handelt sich bei diesem Produkt das in Polen entwickelt und auch hergestellt wurde um einen Hochleistungsscheinwerfer, der für den Einsatz von Land-, Luft- und Wasserfahrzeuge konstruiert wurde. Jedoch nicht geeignet für den Gebrauch von Innenräumen, für stationäre Dauerbeleuchtung im Innen- oder Außenbereich, als auch für einen Einbau, der keine Luftumspühlung des Gehäuses ermöglicht. Diesen möchte ich euch gerne vorstellen! Dieser kompakte LED Scheinwerfer hat eine Leistung von 40 Watt und einer unglaublichen Lichtstärke von 4000 Lumen. Um euch jetzt kurz ein Gefühl dafür zu geben was es bedeutet mit 4000 Lumen ausgestattet zu sein, gebe ich euch ein kurzes Vergleichsbeispiel: ° 25 W- Glühbirne = ca 220 lm ° 40 W- Glühbirne = ca 415 lm ° 60 W- Glühbirne = ca 710 lm °100 W- Glühbirne = 1.340 lm Das Gehäuse besteht aus einem vollständig CNC gefrästen hochfesten Aluminiumblock und bietet die höchste Dichtigkeit gemäß IP69K (Wasserdicht). Die LED´s sind sehr zuverlässig, da jede Diode einen Umgang hat, die es ermöglicht, sollte aus irgend einen Grund eine dieser Ausfallen, die anderen weiter leuchten. Die Scheinwerfer sind thermisch, Verpolungs- als auch Überspannungs gesichert. Sie sind Dimmbar, zB. mit dem zusätzlichen DRL Kabelsatz Das Gehäuse hat eine Abmessung von 99 x 44 x 45 mm und wiegt 0,36 kg. Das Glas besteht aus “Gorilla®️Glass“ Mineralglas das weitestgehend kratzfest ist (sind austauschbar) Die qualitativ hochwertigen Linsen sichern die maximale Reichweite und richtige Lichtausbreitung Der integrierte Stromwandler besteht aus neuesten Komponenten der (laut Firma) eine effektive Energieumwandlung von 98% ermöglicht. Zudem benötigt der Scheinwerfer durch diese Technik 20% weniger Strom als andere vergleichbare Produkte. Durch den speziell entwickelten Elastomer das vergossen wurde, ist die Elektronik gänzlich von Stoß- und Vibrationsbelatungen, als auch vor Feuchte geschützt. Damit man die Scheinwerfer dimmen kann, gibt es von der Firma 4XLED einen so genanten DRL Verkabelungssatz. Dieser hat einen Leistungsreduziermodul, das es erlaubt, einen oder zwei Scheinwerfer auf das Lichtniveau von Tageslichtlampen (DRL) umzuschalten. Die Lampen können auf 100% Leistung oder auf stabilisierte Leistung geschaltet werden. Zusätzlich gibt es eine blaue Leitung, die die Funktion automatisiert, die Hochleistungsscheinwerfer mit den original Scheinwerfer zu koppeln und somit bei Aktivierung des Fernlichtes die 100% Leistung der Zusatzlichter einschaltet. Hinweis: Die DRL Verkabelung macht aus den Scheinwerfern kein strassenzugelassenes Tageslicht (nur erfüllt die technischen Vorraussetzungen eines Tageslicht). Jetzt kommt bestimmt die Frage: die haben ja keine Strassenzulassung! Antwort: wenn ihr bei Nacht mal die Dinger auf 100% an macht und auf der Strasse die Verkehrsschilder die euch fast die Augen ausbrennen seht, dann wisst ihr warum ;) Die Leistung der gedimmten „Tageslichtposition“ wäre ja in Ordnung, doch könntet ihr auf das Fernlicht oder den Schalter kommen und den Gegenverkehr sehr stark blenden. Für diese Lösung habe ich meine Scheinwerfer mit einem Kippschalter in der Mitte meiner Amatur versehen, da ich diese wirklich nur im Offfroadbereich verwende. Zum Schluss meines kleinen Berichtes, der euch hoffentlich gefallen hat, habe ich im Netz noch einen kleinen Film gefunden, der einen ganz klaren Unterschied zwischen normal und diesen Scheinwerfern vermitteln wir. Mein Fazit dazu: Für mich persönlich ein must have für alle die im Dunklen OFFROAD fahren. www.4xled.com wünsche euch eine erholsame Weihnachtszeit und würde mich über Komentare oder Anregungen hier in unserem Forum freuen. Euer Tobi
Offroadfahren bei Nacht content media
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Tobias Loew
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23. Okt. 2017
In Meet & Greet
Viele von euch kennen das Gefühl, wenn man das erste mal mit seinem Dickschiff ins Gelände gefahren ist. Schwammig- und unbekannte Kräfte führen zu einem mulmigen Gefühl das einen Adrenalinausstoß im Körper frei setzt. Doch genau so etwas hat mich auf den Geschmack von Offroadfahren gebracht. In der Natur auf Wege zu fahren, ohne dabei an Gegenverkehr achten zu müssen. Klar, ist es sehr schwer in Deutschland dies zu fahren, doch war ich infiziert. Mit der Zeit habe ich eine kleine Hausstrecke von ca. 50 km ausgearbeitet um meine Skills zu üben. Doch nach einer Weile habe ich mir Gedanken über meine „eigenen Trainingsmethoden“ gemacht. Was ist, wenn ich mir das falsch lerne und später dies versuchen muss das Ganze wieder hart ab zu trainieren? Ein Offroad Training musste her. Klar! Die einfachste Variante wäre gewesen, ein "Hechlingen Packet" zu schnüren. Doch ich wollte einfach ein bisschen mehr. Ein kleines Abendteuer, etwas mehr Offroad und vielleicht noch Schokolade ? Wer könnte mir das Fahren mit meiner 1200 GS LC besser bei bringen als der God Father of GS Trophy „Tom Wolf“. Also buchte ich auf seiner Webseite einen 4 Tages Kurs in Aras de Los Olmos Spanien, das ca 1,5 Std. von Valenzia entfernt ist. Malelobo bietet für Flugbucher einen Shuttel-Service vom Flughafen Valencia an. Doch ich entschloss mich für eine Anfahrt mit meinem eigen Bike. Zugegeben, die ganze Strecke von 1800 km bis dort hin wäre nicht mehr viel von meinem neu aufgezogenen TKC 80 übrig geblieben. So buchte ich eine Fähre die mich von Genua bis nach Barcelona bringt. Somit hatte ich gleichzeitig ein Plätzchen zum Schlafen. Gesagt getan und so machte ich mich am 18.Mai 2016 auf dem Weg zu meiner ersten Etappe Richtung Genua. Die Strecke führte mich von meinem Startpunkt Landshut (Bayern) nach Österreich über die Schweiz Richtung Italien. Ziel war es am nächsten Tag um 6 Uhr morgens am Hafen von Genua zu sein, da man mir sagte man müsse dort pünktlich sein, damit es zu keinen Verzögerungen kommt. Da war ich dann doch etwas schneller angekommen, denn um 2 Uhr Nachts waren die Tore des Hafens verschlossen. Also entschied ich mich in einer kleinen Nebenstrasse es mir gemütlich zu machen. Zum Glück hatte ich meine Hängematte dabei, die ich am Heck meiner auf dem Hauptständer aufgebockten K50 und einem dahinter stehenden Geländer befestigte. So konnte ich zumindest ein paar Stunden relaxen. Doch nach ca. 30 Minuten später fing es an zu regnen, das ich mein Lager kurzer Hand unter einer Brücke verlegte. Pünktlich um 6 Uhr ging es dann doch mal los. Zumindest was ich schon mal auf dem Gelände des Hafens! Allerdings bis ich auf der Fähre war vergingen dann doch geschlagene 5 Std. Na ja! Ich wollte ja ein kleines Abenteuer ;) Eine Nacht auf dem Schiff und ein paar nette Begegnungen von Biker aus Österreich erreichte ich morgens um 7 Uhr den Hafen von Barcelona bei schönsten Wetter. Da ich mir in meiner Planung einen Tag als Puffer eingebaut hatte, beschloss ich die Küste von Spanien Richtung Norden zu erkunden und dort wo auch immer es mir gefiel ein Zimmer zu nehmen. Es verschlug mich ca 3 Std. nördlich von Barcelona in ein kleines Örtchen namens Tossa De Mar wo ich das Wetter, das Essen und ein weiches Bett genoss. Die Zeit verging wie im Fluge und so machte ich mich auf meine eigentliche 2. Etappe Richtung Aras de Los Olmos das von meinem jetzigen Standpunkt ca. 580 Km und einer Fahrtzeit (ohne Autobahn) von 9 Std betrug. Von der Küste ging es auf Höhe Valencia Richtung Landesinnere, wo sich die Landschaft zwischen saftigen Grün auf trockene fast schon in manchen Gebieten mondartiger Landschaft verwandelte. Das Gebiet dort war so beeindruckend und groß, das ich mich nur noch auf mein Training freute. Pünktlich um 18 Uhr war ich auf dem Gelände von Tom Wolf angekommen. Doch dort war niemand? Nachdem ich meine Maschine an einem schattigen Plätzchen parkte, kam ein VW Bus um die Ecke. Der Fahrer Tom Wolf und die restlichen Teilnehmer als Passagiere. Ich war erleichtert und fast schon ein wenig nervös, Tom endlich persönlich kennen zu lernen und war gespannt wer wohl die anderen waren. Alle stellten sie sich mir vor und langsam dämmerte mir etwas. So unbekannt waren mir manche Gesichter gar nicht. Juliane Eger (BMW) Karin Birke (Touratech) Annelis Lievens (Frau von Piet Lievens Touratech Belgien) Jo Rust (BMW Instruktor und erster weibliche Marshal der Gs Trophy International) Der einzige außer mir der nichts mit dieser hochkarätigen Truppe im Offroad-Sport zu tun hatte war noch Thomas Neumann. Aufgrund der Solidarität hatten wir mit der Gruppe entschieden das Training in Englisch durch zu führen, da Annelise kein Deutsch konnte. Sollte sich jetzt der eine oder andere von euch zurückschrecken wegen sprachlicher Barrieren, so kann ich euch versichern das es alles nicht so schlimm ist, da wir uns alle gegenseitig geholfen hatten. Nach einem gemeinsamen Abendessen im anliegenden Hotel und einem Kennenlernen bezogen wir alle unsere Zimmer und warteten gespannt auf das erste Training am nächsten Tag. Am Morgen wachte ich auf und ging auf meinen eigenen Balkon, wo ich die Stille und diese klare Luft genoss. Es war herrlich! So etwas hatte ich noch nie erlebt! Normalerweise sagt man doch das man eine gewisse Zeit für das „Runterkommen“ im Urlaub benötigt, doch wie ich schon in dieses kleine Dorf ankam war ich es bereits. Kein Lärm, kein lauter Verkehr, NICHTS ! Nach einem Frühstück und einem kurzen Breafing ging es auch schon in voller Montur zu unseren Motorrädern und ab auf dem Übungsplatz der oberhalb des Geländes lag. In den nächsten Vormittagen hatten wir immer ein ca 3 Std. Training auf diesem Gelände absolviert um Skills zu erlernen. Angefangen von Aufwärmübungen ,hin zum richtigen Aufheben der Maschine über Blickführung. Das Handling bei Gefahrenbremsung mit, ohne und teils ABS, Berg anfahren, bergen, fahren in Führungsschienen, langsames fahren mit angezogener Bremse für die Balance, den „ELEFANT TURN“, sowie die „Garage“ was ein Teil der Gs Trophy Übung war ist alles dabei gewesen um sein Dickschiff mit Leichtigkeit über die Hindernissen zu führen. Immer wenn man denkt das man alles kann, so hat uns Jo nichts im Training geschenkt und uns auf jeden kleinen Fehler korrigiert, was uns allen eine wahnsinnige Trainingskurve bescherte. So sehen Sieger aus ... Girlpower!!! richtige Blickführung Der "ELEFANT TURN" Übung: Abfahrt mit abbremsen, Stop und weiterfahren Thomas konnte nicht genug bekommen An den Nachmittagen ging es darum unser Erlerntes in die Praxis um zu setzten. Zusammen mit Tom sind wir verschiedenste Pisten rund um das Gebiet von Aras gedüst. Wenn man bedenkt, das man dort hunderte Kilometer legal mit seinem Bike fahren kann, verschlägt es einem schon mal der Atem. Von Geröll bis hin zu steilen Auf/ -Abfahrten ist dort alles möglich! Mädels unter sich Ein Stiefelbier nach der Ausfahrt ! Das hat geschmeckt :) ... natürlich gab es auch zum Schluss eine Urkunde Die Landschaft mit seinem Bike und der Gruppe zu erleben, war für mich persönlich in keiner Weise vergleichbar mit einem Training in Hechlingen, oder einem anderen Offroadpark in Deutschland. Die vier Tage mit so wunderbaren Menschen hat mir den Abschied sehr schwer gemacht. Mit einem lachenden und gleichzeitigen weinenden Auge trat ich die Heimreise nach insgesamt 5 Tagen Malelobo richtung Deutschland an. Ich möchte mich nochmal sehr herzlich bei: Juliane, Annelise, Karin, Thomas und Tom für dieses tolle TEAM und die wunderbare Zeit bedanken. Solltet ihr Interesse und auch Lust auf so ein Training haben, so schreibt einen Komentar unter diesen Bericht, oder geht direkt auf die Seite von MALELOBO. Wäre auch toll eine gemeinsame Gruppe ( 6-8 Personen) auf zu stellen um gemeinsam ein unvergessliches und besonderes Training zu genießen. PS: das kann man auch im Winter machen ;) Euer Tobi
Offroad Training in Aras de los Olmos      mit Tom Wolf content media
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Tobias Loew
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08. Okt. 2017
In Reparaturen und Umbauten
Was ist eigentlich ein Radbook? Ein Roadbook ist eine Weginformation für Touren in Form einer Tabelle. Üblicherweise werden Roadbooks bei Oldtimer-, Fahrrad- und Motorradtouren benutzt, hierzu oft in die Fahrradtasche oder in den Tankrucksack gesteckt. Auf dem Markt gibt es mittlerweile auch Roadbookhalter, die manuell oder elektrisch betrieben werden. Dabei ist das eigentliche Roadbook eine lange Papierrolle, die in einem speziellen Gehäuse über zwei Spulen läuft. Roadbooks haben gegenüber der Straßenkarte den Vorteil der schnelleren Wegfindung und gegenüber einem GPS-Gerät die günstigere Anschaffung. Roadbooks werden normalerweise von oben nach unten gelesen. In einer Tabelle sind wichtige Wegpunkte aufgelistet. Die Informationen, die ein Roadbook üblicherweise enthält, sind: Teil-Kilometer, Total-Kilometer, Richtungspfeil, Richtung, Bemerkung und in Textform enthaltene Richtungsangabe. Das schöne am Roadbook fahren ist, das es sich fast so anfühlt als würde man eine Schnitzeljagt veranstallten. Ein Flair von Rally Dakar kommt auf, da auch diese Piloten über ein Roadbook verfügen müssen. Alle diejenigen unter euch, die schon mal bei der Gs Trophy Qualifikation teil genommen haben kennen dies. Ich habe sehr lange nach einer Halterung für meine LC gesucht, doch wurde ich nie fündig. Durch einen unglaublichen Zufall (die Welt ist doch klein) lerte ich Jürgen Bachmann kennen. Er war es, der mit seinem Team bei BMW - Motorrad das erste ABS für Motorräder in der 1100 GS auf den Markt brachte. Doch nicht nur das! Der Ingenieur hat bis zu seinerm Ruhestand (2017) noch immer an der R 1200 Gs Lc mit gewirkt. Er wusste also genau, wo man für dieses Projekt ansetzen musste und welche Anforderungen ein Roadbook auf dieser Maschine brauchte. Welche Komponenten habe ich für mein Roadbook verwendet? - Die wichtigsten Sachen ist als erstes ein Roadbookhalter hier zu sehen ein MK1 - A1von der Firma Aurora die über CNC gefräste Aluteile, Innenbeleuchtung, bis hin zu einer Magnetkupplung verfügt. Diese ist perfekt um bei starken Erschütterungen das transportieren der Papierrolle zu gewehrleisten. Das Gehäuse ist aus Kunststoffcomposit, was es extrem leicht, robust und zugleich absolut Wasserdicht macht. um dieses mit anderen Instrumenten zu kombinieren gibt es eine Platte ( Back Plate Modular bracket AR1 von Aurora damit man die Distanzen und die Beschreibung eines Roadbooks auch wirklich beim Fahren umsetzen kann benötigt man einen Tripmaster. Dieses Gerät zeigt die Geschwindigkeit, Distanz (hier auf einen Meter genau), Höchstgeschindigkeit, aktuelle Zeit u.s.w. in Echtzeit anzeigt. Diese Informationen werden über einen Vorderradsensor (änlich wie bei einem Fahrradtacho) mit einem Magneten aufgenommen. Der Tripmaster wird dann mit dem Reifenumfang ( bei diesem Gerät auf 1mm genau) ganz leicht programiert. Sollte die primäre Stromversorgung ausfallen, so wird mit zwei Knopfbatterien diese aufrecht erhalten. Das Display ist in allen Situation absolut ablesbar, was mich immer wieder auf´s neue beeindruckt. Selbst stärkste Sonneneinstralung lassen sich die Informationen perfekt ablesen. Damit man den Tripmaster und den Roadbookhalter auch wärend der Fahrt bedienen kann, gibt es einen Kontroler, der nicht nur den Tripmaster, sondern auch das Roadbook über den Daumen bedienen lässt. Hierbei viel die Wahl auf den Multiswitch 3 von RNS. Da ich euch nun meine Komponenten vorgestellt habe gilt es diese auch in unser Konzept mit auf zu nehmen. Anvorderung der Halterung: - Eine Halterung musste auf originale Anbaupunkte der K50 passen - das Gewicht von ca 1kg halten - freie Sicht auf die Amatur - Einstellmöglichkeiten für die optimale Ablesung der Instrumente - bei einem Sturz die möglichkeit der schnellen Wiederbefestigung haben - Instrumente mit Gummilagerung um ein abbrechen oder lösen zu verhindern - keine Einschränkung im Lenkereinschlag - Starr gegenüber Verwindung und Verbiegung - Leichtbauweise Um sich bei der Konstruktion dieses Projektes Material und auch Zeit zu sparen, verwendet man ein Material, das leicht zu verarbeiten und gleichzeitig günstiger ist als das Ausgansmaterial. Hier wurde bei der Entwicklung der Halterung ein Urmodell entwickelt und nach Überprüfung der Konstruktion aus dem Material Aluminium gefräst Die Halterung ist nun nach unseren Ansprüchen fertig. Es gilt diese Konstruktion im Gelände endlich auf Herz und Nieren zu prüfen. Nach dem Einsatz auf meiner Hausstrecke (Gelände), der Gs Trophy Qualifikation und der Hardalpitour Extrem waren wir mehr als zufrieden, da weder Vibrationen, noch Lockerung der Halterunegn aufgetreten waren. Selbst ein Sturtz im Training bei knapp 50 Km/h hat die Halterung keineswegs beeindruckt. Das originale Windschild der K50 haben wir durch einer aus Kunststoff gefrästen Verlängerung und der originalen Aufnahme weiter nach vorne bringen können, da ja die Instrumente um ein gutes Stück richtung Vorderrad geneigt sind. Der Vorteil im Gelände ist dabei, das das Windschild bei schlagartiger Steigung ( z.B. einer tiefen Bodenwelle) ausserhalb des Kopfbereiches fällt. Somit ist eine für den Fahrer die Gefahrenquelle, dass er sich eine Gesichtsverletzung zu ziehen könnte ausgeschlossen. Das Resultat der Arbeit kann sich zum Schluss sehen lassen. Jetzt werden sich einige von euch fragen, wie man denn ein Roadbook erstellen kann? Dafür gibt es verschiedene Programme die automatisch eine Route oder Track in ein Roadbook umwandelt. Ich verwende den Rallynavigator. Dieser ist zwar für erweiterungen klostenpflichtig, doch dabei bekommt ihr eine App auf euer Handy, das es euch ermöglicht die gefahrene Route sofort auf zu nehmen und gleichzeitig eine präzise Abstandsmessung vor zu nehmen. das Ganze sieht dann so aus : Solltet ihr noch Fragen, oder Interesse zu diesen Aufbau haben? Schreibt mir bitte einen Komentar, oder kontaktiert mich einfach... In beiden Fällen freue ich mich natürlich sehr. Hier noch die Link´s für die Teile : RNS Rally Navigation Solution Aurora Rallynavigator
Roadbook Halterung für die BMW R1200 GS LC content media
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Tobias Loew
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27. Sept. 2017
In Meet & Greet
letztes Wochenende war wirklich super, da Georg Fuhrmann (GS Kutscha) uns zu einem eintägigen Training für unsere Dickschiffe einlud (Danke an dieser Stelle). Dieses Training kann ich nur empfehlen, da ein jeder von Anfänger bis hin zu ambitionierten Fahrern auf ihre Kosten kommen können. Nach einem kleinen breaving und einem Vorstellen der Fahrer ging es auch schon gleich mal auf den Übungsplatz. Slalom in verschiedenen Posen wie sitzend, stehend, einhändig ect. war erst der Anfang. Bei jeder Übung erklärte uns Stefan Bockisch alias Gogo etwas über die physikalische Einwirkung auf das Fahrzeug. Um ein weiteres Gefühl für die Maschine zu bekommen, war es für manche Teilnehmer sehr erstaunlich Gefahrenbremsung auf losen Grund mit verschieden Einstellungen wie ABS on/off und Traktionskontrolle aus zu führen. Kleine Spielchen wie gegeneinander mit Beschleunigungs- und punktgenauen bremsen in einer kleinen "Bremszone" anzutreten, hatte spätestens da alle den Ehrgeiz geweckt. Anschließend ging es in den kleinen Motocrossparkur. Anfangs noch zögerlich, da die Bahn durch den vergangenen letzten 5 Tage durchgeregnet hatte sehr schlammig und gleichzeitig in ein paar Pasagen rutschig war, wurden alle Kursteilnehmer mit jeder Runde immer kontrollierter. Jetzt juckte es auch mich in den Fingerspitzen, da ich eigentlich nur meine Freundin begleiten und Foto´s machen wollte. Aber es steckte so wahnsinnig an, wenn man sieht wie die anderen so einen Spass hatten. Und wie es so ist wenn man Spass hat... ... die Zeit verfliegt und die Ruhepause um 13 Uhr die wir wegen grundlegenden Regeln des Übungsgeländes einhalten mussten, nutzen wir dann doch für eine Mahlzeit in der Sonne. Nach dier Erholungsphase ging es ab auf die Highspeed Crossbahn, die für alle im Nachinein sehr anstrengend war. Eine unendliche und nie endenend wollende Schlammschlacht. Oh Mann war das Geil :))) Die trockenen Teilstücke konnte man an den Fingern abzählen, aber gleichzeitig konnte man fast schon die Reifenfrage auf diesem Track selber beantworten ob sie gut oder schlecht sind. An dieser Stelle kann ich als einer der sonst seit 3 Jahren einen Continetal TKC80 durchgehend gefahren bin und nur wegen der Hardalpitour 2017 den Michelin Anakee Wild aufgezogen habe sagen, dass dieser wirklich richtig gut im Schlamm zurecht kommt. Weiter ging es für alle mit der Übung "Wenden am Berg" die alle mit begeisterung mit gemacht hatten. Nach Wunsch einiger Teilnehmer hatte man das Beste natürlich zum Schluss aufgehoben... MIt dem Dickschiff in den ENDUROTRAIL! Wir waren an dieser Strecke die 2. überhaupt seit der Eröffnung dieses Enduroparks, die jemals mit so großen Motorrädern gefahren sind. Nicht ohne Grund, da dies ein hohes Maß an technischen und fahrerischen Können alles abverlangt. Von tiefen und schmalen Spuhrrinnen bis hin zu knietiefen Pfützen (kann man das noch sagen?), als auch umgefallene Baumstämme zu überwinden war alles dabei. Ende von dieser Geschichte ist, wenn man sich für einen Kurs bei Gogo bucht, kann man nichts verkehrt machen, egal ob man Anfänger oder Profi ist. Man wird an diesen Tag zum schluss mit einem Grinsen das Gelände verlassen. GS Kutscha und GS Monkeys Germany werden auf alle Fälle 2018 im Sommer einen 2 Tageskurs organisieren!!! Versprochen Hier noch ein paar Bilder vom Trainingstag ;) Solltet euch dieser Beitrag gefallen, oder interesse für ein Training bekommen haben, so schreibt einfach einen Komentar darunter. Euer Tobi
Offroadtraining bei MSC Stiftland mit Stefan Bockisch content media
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Tobias Loew

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