3. Dez. 2017

Offroadfahren bei Nacht

0 Kommentare

Bearbeitet: 3. Dez. 2017

Spätestens wenn man einen Startplatz für die Hard Alphi Tour Extrem hat und dabei gezwungnen ist mit seinem Bike in der Nacht fahren zu müssen, so stellt man sich sehr schnell die Frage, ob das Licht, was man an Board hat (evtl Original, oder Anbauteile ) auch ausreichend ist. Diese stellte ich mir auf jeden Fall nach einer Testfahrt in der Nacht auf meiner Haus Teststrecke.

Klar! Ich kenne jeden Strauch und jeden Stein, doch durch den Kegel meines Lichtes war es sehr schwer Unebenheiten, die Aufgrund meiner eingeschränkten Sicht, die alleine von meinem Licht abhängig war, klar zu deuten oder ein zu schätzen. Jede Wölbung des Untergrundes erzeugte eine ( wie ich es nenne) „Schattenpfütze“. Man konnte schwer erkennen, ob es sich dabei um eine Pfütze, oder eine Bodenwelle handelte. Des Weiteren ist eine Einschätzung wie tief das vorausliegende Hindernis ist.

Je schneller man ist, umso schwieriger wird es, die vom Auge erfassten Informationen blitzschnell zu verarbeiten und darauf zu reagieren. Bei längeren Fahrten würde es unweigerlich zu Ermüdungen und Fehleinschätzungen führen.

Also beschloss ich mich im Netzt schlau zu machen und fand genau das richtige für mich und meine Maschine.

 

Meine Wahl viel auf zwei Scheinwerfer der Firma 4XLED Modell: Moto3

 

 

Es handelt sich bei diesem Produkt das in Polen entwickelt und auch hergestellt wurde um einen Hochleistungsscheinwerfer, der für den Einsatz von Land-, Luft- und Wasserfahrzeuge konstruiert wurde.

Jedoch nicht geeignet für den Gebrauch von Innenräumen, für stationäre Dauerbeleuchtung im Innen- oder Außenbereich, als auch für einen Einbau, der keine Luftumspühlung des Gehäuses ermöglicht.

 

Diesen möchte ich euch gerne vorstellen!

 

Dieser kompakte LED Scheinwerfer hat eine Leistung von 40 Watt und einer unglaublichen Lichtstärke von 4000 Lumen.

 

Um euch jetzt kurz ein Gefühl dafür zu geben was es bedeutet mit 4000 Lumen ausgestattet zu sein, gebe ich euch ein kurzes Vergleichsbeispiel:

 

° 25 W- Glühbirne = ca 220 lm

° 40 W- Glühbirne = ca 415 lm

° 60 W- Glühbirne = ca 710 lm

°100 W- Glühbirne = 1.340 lm

 

Das Gehäuse besteht aus einem vollständig CNC gefrästen hochfesten Aluminiumblock und bietet die höchste Dichtigkeit gemäß IP69K (Wasserdicht).

 

 

 

 

Die LED´s sind sehr zuverlässig, da jede Diode einen Umgang hat, die es ermöglicht, sollte aus irgend einen Grund eine dieser Ausfallen, die anderen weiter leuchten.

Die Scheinwerfer sind thermisch, Verpolungs- als auch Überspannungs gesichert.

Sie sind Dimmbar, zB. mit dem zusätzlichen DRL Kabelsatz

Das Gehäuse hat eine Abmessung von 99 x 44 x 45 mm und wiegt 0,36 kg.

Das Glas besteht aus “Gorilla®️Glass“ Mineralglas das weitestgehend kratzfest ist (sind austauschbar)

Die qualitativ hochwertigen Linsen sichern die maximale Reichweite und richtige Lichtausbreitung

Der integrierte Stromwandler besteht aus neuesten Komponenten der (laut Firma) eine effektive Energieumwandlung von 98% ermöglicht. Zudem benötigt der Scheinwerfer durch diese Technik 20% weniger Strom als andere vergleichbare Produkte.

Durch den speziell entwickelten Elastomer das vergossen wurde, ist die Elektronik gänzlich von Stoß- und Vibrationsbelatungen, als auch vor Feuchte geschützt.

 

 

 

Damit man die Scheinwerfer dimmen kann, gibt es von der Firma 4XLED einen so genanten DRL Verkabelungssatz.

Dieser hat einen Leistungsreduziermodul, das es erlaubt, einen oder zwei Scheinwerfer auf das Lichtniveau von Tageslichtlampen (DRL) umzuschalten.

Die Lampen können auf 100% Leistung oder auf stabilisierte Leistung geschaltet werden. Zusätzlich gibt es eine blaue Leitung, die die Funktion automatisiert, die Hochleistungsscheinwerfer mit den original Scheinwerfer zu koppeln und somit bei Aktivierung des Fernlichtes die 100% Leistung der Zusatzlichter einschaltet.

 

Hinweis: Die DRL Verkabelung macht aus den Scheinwerfern kein strassenzugelassenes Tageslicht (nur erfüllt die technischen Vorraussetzungen eines Tageslicht).

 

 

 

Jetzt kommt bestimmt die Frage: die haben ja keine Strassenzulassung!

Antwort: wenn ihr bei Nacht mal die Dinger auf 100% an macht und auf der Strasse die Verkehrsschilder die euch fast die Augen ausbrennen seht, dann wisst ihr warum ;)

 

Die Leistung der gedimmten „Tageslichtposition“ wäre ja in Ordnung, doch könntet ihr auf das Fernlicht oder den Schalter kommen und den Gegenverkehr sehr stark blenden.

Für diese Lösung habe ich meine Scheinwerfer mit einem Kippschalter in der Mitte meiner Amatur versehen, da ich diese wirklich nur im Offfroadbereich verwende.

 

Zum Schluss meines kleinen Berichtes, der euch hoffentlich gefallen hat, habe ich im Netz noch einen kleinen Film gefunden, der einen ganz klaren Unterschied zwischen normal und diesen Scheinwerfern vermitteln wir.

 

 

Mein Fazit dazu:

Für mich persönlich ein must have für alle die im Dunklen OFFROAD fahren.

 

 

www.4xled.com

 

wünsche euch eine erholsame Weihnachtszeit und würde mich über Komentare oder Anregungen hier in unserem Forum freuen.

Euer Tobi

 

Aktuelle Beiträge
  • Boris Baum, ebenfalls leidenschaftlicher Endurist und Tour-Guide auf Sardinien (www.sardinien-roadbook.de) hat seine Sammlung Enduros mit einer ganz speziellen GS erweitert....einem eigenen Umbau der R1200GS. Nicht nur 21" und 18" Räder, sondern vieles mehr machen dieses Bike sehens- und fahrenswert.....lest selbst im Bereich "Umbauten" auf GS-Kutscha.de
  • Die Seitenkoffer sind gepackt und rechts und links am Reisegefährt befestigt, die Packrolle liegt noch am Boden; was ein Trümmer. 80l … dabei hat man sich ja schon auf das Nötigste beschränkt. Zelt, Isomatte, Heringe, ein paar leichte Schuhe …. Ihr kennt das, nein? Ich auch. Ich reise schon seit mehreren Jahren mit meiner 1992 gebauten BMW R100GS PD. Versteht mich nicht falsch, ich liebe dieses Gefährt, aber der Gepäckträger ist - auch wenn die BMW Bayer Einzelsitz-Brücke und der Einzelsitz installiert ist - ein Witz. Aufgelegt hängt die Gepäckrolle rechts und links herunter, liegt auf den Koffern und drückt die Auspuffblende gegen den Selbigen. Die größte Herausforderung kommt aber dann, wenn man mit Expandern, Riemen oder Netzen versucht die Rolle da drauf zu befestigen; und dann verliert das Ding auch noch Luft über den Tag und verlangt nach konstantem Nachspannen. Ihr seht, wo das hin geht… ich hatte die Nase voll. Was der Markt so hergab Browser auf, Google her zitiert und mal kräftig gesucht … › BWM R100GS PD Gepäcksystem ‹ Hier zeigten sich schnell die üblichen Verdächtigen … Wunderlich, Siebenrock, Ebay, Hornig alle boten aber nur Kofferträger-Systeme und Erweiterungen für den Einzelsitzbetrieb. Weiter kommt hinzu, dass die meisten Zubehörhändler die guten alten 2-Ventiler entweder komplett aus dem Programm genommen haben oder nur mit einer sehr kleinen (Alibi-) Produktpalette vertreten. Also was tun? Die Idee Schnell wurde es offensichtlich, dass es wohl einer eigenen Lösung bedarf. Ich wollte ein stabiles System, das sich gut in die optik des Motorrades integriert, dem Gepäckstück eine breite Auflagefläche und ein Reihe von Verzurrpunkten zur sicheren Fixierung bietet. Außerdem bin ich verfechter der Einzelsitzbank, da mir diese nicht nur mehr Platz für Gepäck gewährt, sondern habe ich auch recht schlechte Erfahrungen bei Zweipersonen-Fernreisen auf einem Motorrad gemacht ;) Als Einzelsitz-System ( Sitz und Brücke ) nutze ich das Angebot von BMW Bayer aus dem Süddeutschen. Nichtsdestotrotz sollte das System auch auf dem 'kleinen' Gepäckträger mit der langen Sitzbank eine Verbesserung der Verzurrsituation bieten. Konstruktivität Gesagt, getan .. Maß genommen und Papier bemalt :) Soweit so gut, nun mal im Computer … Inkscape herunter geladen - ich wollte von vornherein Konstruktionspläne in einem universellen Format (SVG) erstellen - und los gelegt. v0.0.1 des Systems Soweit schonmal net schlecht, aber wie bekomm ich die Computer-Zeichnung nun als Modell, dass ich ausprobieren kann, ob es passt oder noch die eine oder andere Anpassung braucht? Hier kam mir das FabLab Bern zur Hilfe. FabLab Bern Die Welt der Computer ist unergründlich und sicher helfen die Dinger uns Probleme zu lösen, die wir ohne sie gar nicht hätten, aber in dem speziellen Fall kam es wie ein Segen in mein Leben: Computerized Numerical Control oder CNC war hier das Zauberwort. Was genau ein FabLab ist könnt ihr bei Wikipedia nachlesen. Das FabLab in Bern unterhält eine Reihe von sehr nützlichen Gerätschaften, die sich Otto Normalverbraucher entweder nicht leisten kann, möchte oder schlichtweg den Platz nicht dafür hat; in meinem Fall eben einen computergesteuerten CO2-Lasercutter. Also kurzum den für die Bedienung des Lasercutter vorausgesetzten Kurs gemacht, Software und Treiber installiert und meinen Entwurf in das entsprechende Datei-Format für den Lasercutter gebracht; hier hat sich meine Vorausschau bewärt SVG zuwählen, denn es gibt einen Konverter dafür, der das Datei-Format des Lasercutters erstellen kann. Schon surrte das gute Stück vor sich hin. Die ersten Versuche mit den gelaserten Prototypen, schaut schonmal vielversprechend aus. Damit auch alles am Ende richtig passt hab ich mir 4 mm starken Karton besorgt. Dies hat mir recht schnell gezeigt, dass die oben und unten im Ursprungsentwurf bei der Materialdicke nicht in das Rohrgebilde des Rahmens passen; nun sind sie nicht mehr vorhanden. Mal in Aluminium Der Prototyp in Papier stand. Die nächste logische Folge war eine Repräsentation in Aluminium; außerdem stand ein Ausflug nach Marokko bevor, was eine exzellente Möglichkeit war das Ding auf Herz und Nieren zu testen. Auch hier wurde ich in der Region fündig .. die technische Fachschule Bern sucht immer nach gesponserten Projekten, um ihre Auszubildenden mit einigermaßen spannenden und abwechslungsreichen Arbeiten zu versorgen. Ein Termin beim Werkstattleiter und ein Handschlag später war man sich einig .. binnen 3 Wochen gabs das System in Metall. Version 0.5: gelasert und mattschwarz lackiert, Materialgüte und -dicke stimmt noch nicht Marokko oder Herz- und Nieren-Stück Alles montiert, die Koffer im Halter und die halb leere Gepäckrolle auf gelegt .. ich war begeistert. Nun musste sich die Konstruktion nur noch unter Realbedingungen bewähren; Marokko wir kommen. Nun mal zur Montage aufgelegt Ergebnistesterei Die Tour durch Marokko war schon ein sehr guter Testballon; hier haben sich schon die einen oder anderen Dinge gezeigt, was es zu verbessern galt. Dies ist nun über ein Jahr her und zwischendrin bin ich mit Version 2 und 3 schon tausende Kilometer durch Ost- und Westeuropa getourt, bin Offroad-Rallys gefahren und habe Sturtzerfahrungen sammeln können. Was soll ich sagen, ich bin begeistert von meiner Eigenentwicklung. Farbe blättert vom Aluminium; Prototypen bekommen keine teure Eloxierung RAM-Mount Halterung für Action-Cam Direkter Treffer; Nach dem Sturz in der ›Halfpipe‹ bei der EnduRoMania Wie nun weiter? Die Prototypenphase ist nach 2 Jahren Entwicklung nun abgeschlossen. Ich bin nun auf der Suche nach einem Metallbetrieb, der das Teil nach den vorliegenden CNC-Dateien kostengünstig fertigen kann, da einige meiner 2-Ventiler Freunden auch schon Interesse bekundet haben. Leider ist eine Kleinserienfertigung noch recht teuer und eine signifikante Preissenkung ist meist erst ab 20 Stück zu diskutieren. Wenn also jemand ebenfalls Interesse an diesem System hat, schreib mir und wenn eine kritische Masse erreicht ist, schaue ich was ich organisieren kann. Weitere Bilder Hier noch ein paar Impressionen des Systems Man sieht gut einige Montagepunkte für RAM-Mount und die Verzurrösen, nun eloxiert Einsatz bei der Endurotour auf Korsika Enduristan Basepack 12l
  • Bereits im Frühjahr 2015 lernte ich Manuel Schad, den Inhaber von SWT-SPORTS in Üchtelhausen, auf der belgischen GS Trophy kennen. Beeindruckt von seinem fahrerischen Talent im Gelände und seinem tollem Umbau einer BMW Motorrad R100GS Paris Dakar kamen wir schnell ins Gespräch. Zwei Typen - jeder auf eine andere Art verrückt - verstanden sich auf Anhieb gut. Bei einem späteren Enduro Training auf Manuels Heimstrecke, der Schwarzen Pfütze des MMC Schweinfurt durfte ich dann mal seinen Offroad - Boxer -  Enduro - Umbau Probefahren. Ich war  sofort begeistert und entschied mich somit meinen eigenen Umbau in Auftrag zu geben. Zunächst setzte ich mich mit dem 2Ventil - Profi zusammen und besprach meine Vorstellungen, was machbar sei und fügte Manuels Ideen zu meinen Hirngespinsten hinzu. Es sollte natürlich eine Enduro-Boxer werden, allerdings mit einem Rallye-Cockpit. Näheres hierzu aber später im Text. Nach längerer Suche fand ich dann die Grundlage unseres Projekts. Eine top gepflegte BMW R 100, 34tkm, Bj 1994. Leider sollte von diesem Schätzchen nicht viel in meinem Besitz bleiben, denn wir benötigten ja schließlich nur den Stahlrahmen, den 2V - Motor (komplett), das Getrag - Getriebe, die BING - Gleichzug Vergaser sowie die Lenkerarmaturen. Schade um das schöne Töff, aber Eines muss dran glauben... So reduzierte sich der Anschaffungspreis von 4.500€ nach Verkauf aller nicht benötigten Teile auf knappe 2.400€. Kreuzspeichenräder, Tank, Instrumente, das Standard-Heck, Scheinwerfer etc....alles für insgesamt knappe 2.000€ verkauft. Erschrocken war ich nur über manch verbitterten 2V-Forum User, welcher statt mit seiner kollegialen Hilfe lieber mit Beschimpfungen über utopische Preise an mich herantrat. Verkauft wurde der wunderbar erhaltene Speichenradsatz inklusive Pneus dennoch für 950€ - zu meinen und den Freuden des neuen Besitzers.  Ein Forum scheint auch nicht mehr Das zu sein was es mal war... In die Hände gespuckt und ran an die Buletten...jetzt heißt´s arbeiten...besonders für Manuel und seine Jungs :-)  Der Hauptrahmen, welcher die SWT Umbau - Nummer 38 trägt,  wurde nach dem Strahlen an den für den Offroad-Einsatz kritischen Stellen mit Knotenblechen verstärkt. Für den Einsatz des Zentralfederbeines wurde eine entsprechende Aufnahme in den Rahmen eingeschweißt. Das sehr sportlich geschnittene und höhere Rahmenheck entwarfen wir anschließend gemeinsam. Hier sollten Moderne und klassischer Boxer den Einklang finden.  � � Das 21" Vorderrad von Haan-Wheels führt eine 48" WP Gabel welche in der hauseigenen Gabelbrücke die Verbindung zum restlichen Bike hält. Auch das 18" Hinterrad entstammt dem niederländischen Werk Haan-Wheels, die Federung des Hecks übernimmt ein Hyperpro Federbein....die Farbe der Feder wurde später geändert nachdem falsch geliefert wurde, keine Sorge :-) Sicherlich hätte man den werkseitigen Tank behalten und umlackieren können, doch ein Rallye-Motorrad benötigt Reichweite :-) Bei meiner vorangegangenen Recherche nach einen Wie und Was gefiel mir der große 43l Tank von Acerbis (Italia), der von HPN Motortechnik in Seibersdorf vertrieben wird,  doch recht gut. Hier kann man eine lackierfähige und eine nicht lackierfähige Version erhalten. Die Geister streiten sich wie lange es dauert bis der Lack bei beiden Varianten Blasen wirft.....ich habe bis dato keine entdeckt. Man sollte sich vor dem Lackieren allerdings einen kleinen Streifen abkleben um später den Füllstand optisch erkennen zu können � � Ein fließender Übergang der KTM LC4 Sitzbank weg vom 43l fassenden Acerbis Tank für große Reichweite und niedrigeren Schwerpunkt im Gelände hin zum Heck mit Acerbis Kotflügel und LED Rücklicht sowie kleinen LED Blinkern rundum. Die Sitzbank musste natürlich noch vorne angepasst und neu bezogen werden. Da BMW ja leider keine extra Teile für diesen Bereich anbietet, findet man bei den meisten BMW Offroad-Umbauten Teile aus dem Zubehörkatalogen der Konkurrenz und deren Ausrüstern... � � Um bisher genannte Felgen, die WP USD Gabel, den verstärkten Rahmen und Federbein auch miteinander kombinieren zu können, benötigte es noch einer geeigneten Aufnahme des Hinterrades. Hier verbaut SWT-SPORTS vornehmlich 4Ventil Schwingen der letzten Generation R1100GS,  welche an der Aufnahme des Federbeins eingekürzt und verstärkt werden. Als Endantrieb bediente man sich dem der BMW  R 1100 und R 1150 Modelle. Mit der Fertigstellung des Sport - Rahmens und einem provisorischen Zusammenbau des Rolling Chassis musste nun auch langsam eine Entscheidung zum Thema Farbe her....Da ich bisher eine BMW R1200GS Rallye fahre, entschied ich mich für das passende Pendant und ließ den Rallye - Rahmen im gleichen Rot lackieren. Die Verkleidung und der Tank wurden dementsprechend weiß lackiert. � � Aber irgendwie fährt ein Motorrad ja nicht von selbst. Den Einbau von Pedalen und einem Tretlager verwarfen wir aufgrund des Eigengewichtes des Motorrades dann schnell und entschieden uns statt der Pedale die breiten und hammer- griffigen SWT-Fussrasten zu verbauen. Sehen nicht nur top aus sondern bieten einen festen Stand und eine verbesserte Position. Doch keine Sorge, mit dem Umbau des Fahrwerks (21" und 18"  Zoll Räder sowie die andere Federung vorne und hinten) ist mehr als genug Bodenfreiheit für den Offroad-Betrieb gegeben. Der Motor wird durch die verstärkte Ölwanne sowie die Bodenschutzplatte vor unerwünschtem harten Bodenkontakt geschützt.  Und an  der Stelle des Tretlagers gaben wir den BMW Boxer Aggregat zur Revision....gut, viel Geld welches man nicht zwingend ausgeben muss, aber die nun laut Prüfstand erreichten 76 PS lassen den Motor schnurren wie ein Kätzchen und tadellos laufen. Im Rahmen der Überholung wurde die Verdichtung geändert,  die Kurbelwelle erleichtert, die Nockenwelle und Stössel getauscht und als Abschluß die Zylinderköpfe im Ein- und Auslass massiv bearbeitet. 3 Monate dauerte es zwar bis wir das Antriebsaggregat wieder in unseren Händen hatten, aber überholt und gereinigt wurde dieser dann in den nun roten Rahmen verbaut. Tief und frei atmen kann der Motor dank eines Wüstenluftfilters und der speziellen Airbox. Die Kupplung wurde in diesem Zuge auch direkt gegen eine langlebigere SACHS - Sinter - Kupplung getauscht. Wenn ein Kunde - so wie ich - Ideen oder Wünsche mitbringt ohne selbst eine professionelle Lösung parat zu haben oder Umbauten haben möchte, welche man bei SWT-SPORTS noch nicht durchgeführt hat, dann gibt es 2 Möglichkeiten: 1. Man hat das Werkzeug, den Platz und das Talent es selbst in die Hand zu nehmen, oder 2. Manuel und Co. kümmern sich darum und versuchen eine Lösung zu finden.   Auch Kollege Wolfgang, ein Talent im Bereich Metall. Ebenso bring man  in ein Projekt auch Vorschläge und Ideen mit ein. So zu Beispiel die Idee, den großen Kabelsalat der alten 2V per Motogadget auf die nötigsten Kabel zu reduzieren. Spart Gewicht und jeder Schaltkreis ist über das Steuergerät abgesichert.  So stellten wir auch schnell fest, das der Platz am neuen Lenker für die originalen BMW Lenkereinheiten und die Schalter für zur Bedienung von Roadbook und Tripmaster spärlich ausfällt und die Griffweite für die Finger im Offroadeinsatz eigentlich zu weit ist ohne Loslassen alle Schalter erreichen zu können. Nun entstand aus der Not die Tugend, die BMW Lego Schalter gegen wasserdichte 5er Taster zu ersetzen. Diese sind schmal, liegen übereinander und sind mit den gängigen Farbbelegungen der Funktionen vom Fahrer direkt eingeprägt und verstanden. Zum Beispiel blau Fernlicht, orange Blinker, grün Starter, rot Kill-Schalter, weiß Zusatzscheinwerfer (hier die bereits auf der HardAlpiTour bewährten Moto 3LED ), gelb Hupe und 2 schwarze welche noch frei sind. Jedoch sind die Farben und die Reihenfolge hier frei vom Kunden wählbar. Die zarten Finger lassen sich durch den robusten Barkbuster Handprotektor schützen. Jetzt muss das Heiße aus den Zylindern nur noch stilecht an die Frische Luft gelangen. Um auch hier wieder den Bogen zur alten 2V Rallye zu schlagen, entschieden wir uns für den Hattech Paris Dakar (eine Replica des alten Fuchs Endschalldämpfers). Inklusive der Krümmeranlage, welche allerdings höher liegt und damit mehr Bodenfreiheit gibt. Sportlicher Schnitt und satter keringer Sound sorgen für klangvollen Fahrspaß. Lauter dürfte er aber nicht sein. Fehlt eigentlich nur noch das Cockpit....dies wurde zur größten Herausforderung. Nimmt man die reguläre Paris Dakar Halbverkleidung mit Rohrrahmen? Greift man auf kaum wieder beschaffbare Verkleidungen von Drittherstellern? Oder hält man es relativ schlicht mit einer BMW Motorrad R80G/S PD Lampenmaske für den leuchtstarken LED Trucklite Scheinwerfer mit den gleichen Maßen wie beim originalen Halogenrund? Um bei einem Sturz wenig Bruch zu erleiden und noch gut an die Fahrzeugelektrik kommen zu können, ließ uns zu Letzterem greifen. Der Rally - Vorbau stammt aus dem Hause Aurora Rallye , das Roadbook war die Empfehlung von Hessler Motorsport , eine Eigenentwicklung. Hier musste ich lediglich feststellen das die Dichtung des Deckels mangelhaft ist und man die Verkabelung selbst  übernehmen muss. Der Elektromotor ist stark und geräuschlos, die blauen LED bringen mehr als genug Licht im Dunkeln aufs Papier und das Road - Book besteht aus verschraubter Wanne und Seitenteilen, so dass im Falle eines Defektes zerlegt und einzeln ausgetauscht werden kann. Die zurückgelegte Strecke zählen RNS Tripmaster und der für die StVO und den TÜV notwendige Tacho ist ein einfaches Modell von Acewell. Wirkt wuchtig, aber es muss ja auch alles untergebracht werden. Die windige Aufnahme des Vorbaus mit 2x8er Feingewinde wurde im BMW Lenkkopf aufgebohrt und mit einem bombenfesten Flüssigmetall angebracht. Aber Achtung!! Wir stellten plötzlich fest, das nicht alle Bohrungen seitens BMW damals aufgrund von Handarbeit exakt gerade nach vorne verlaufen. Schade!  � �Umbau BMW GS R100 zur GS Kutscha Edition von SWT SPORTS Nachdem nu alles zu einem Bike zusammengeführt wurde, präsentiert sich meine SWT SPORTS BMW 2V Boxer Enduro wie folgt im GS-Kutscha Rally Design :-) Ich finde ein durchweg gelungenes Projekt. Im folgenden Video findet ihr nochmals eine kleine Zeitraffer des Bau. Wird allerdings noch vervollständigt und um eine Vorstellung der Firma SWT-Sports ergänzt. Den Offroad-Einsatz meiner BMW könnt ihr unter dem Menü Events in Bosnien und der SWT Finnland-Russland Tour sehen...